"Afrika pur": Mosambik, Malawi und Sambia

Natur, Kultur, Strandurlaub und Abenteuer-Safari -
ursprüngliches, exotisches Afrika abseits der Touristenrouten -
22-tägige Safari ab/bis Johannesburg

Über das kleinste Land der Südhalbkugel, Swaziland, geht die Reise nach Mosambik, einem Land, das nach Jahren von Kolonialismus und Bürgerkrieg nun Frieden gefunden hat und sich dem Tourismus öffnet. In Mosambik entdecken wir weite, einsame, von Kokosnusspalmen gesäumte Strände, tropische Vegetation und ein reiches Kulturerbe mit portugiesischen und arabischen Einflüssen. In Malawi, dem "warmen Herzen Afrikas", lockt der Malawi-See mit schönen weißen Stränden und kristallklarem Wasser. Auf bunten Märkten werden kunstvolle Holzschnitzereien angeboten. Der unverfälschte South-Luangwa-Nationalpark in Sambia, eins der besten Wildreservate Afrikas, verspricht großartige Tierbeobachtungen vom offenen Allradfahrzeug aus. Als letzten Höhepunkt erleben wir die weltberühmten Victoria-Fälle.

 

Reiseroute

Johannesburg - Swaziland - Mbabane - Hlane Royal National Park - Mosambik - Xai-Xai - Lagunen von Quissico und Poelela - Bucht von Barra Point - Inhambane - Morrungulo - Vilankulo - Bazaruto-Archipel - Chicamba-See - Sambesi - Malawi-See - Lilongwe - South Luangwa Nationalpark - Petauke - Lusaka - Victoria-Fälle - Livingstone - Francistown - Johannesburg

 

 

Routenbeschreibung

1. Tag: Swaziland
Wir verlassen Johannesburg und machen uns auf zum Königreich Swaziland. Nach den Grenzformalitäten fahren wir weiter zur Hauptstadt Mbabane, wo wir den traditionellen Markt besichtigen und Mittag essen. Die Weiterreise durch kleine ländliche Bergdörfer bringt uns am Nachmittag zum Hlane Royal National Park. Hier bauen wir unser erstes Camp auf. Abends am Lagerfeuer ist Gelegenheit zum Kennenlernen. MA

2. Tag: Hlane Royal National Park
Wir beginnen den Tag mit einer frühen, von Wildhütern geführten Fußpirsch auf der Suche nach den Wildtieren des Parks, der für seine Breitmaulnashörner bekannt ist. Danach kehren wir für einen Brunch zum Camp zurück. Während der Mittagszeit können wir die Tiere am Wasserloch des Camps beobachten, und am späten Nachmittag machen wir uns nochmals auf zu einer Pirschfahrt durch den Park. BA

3. Tag: Mosambik
Das Meer ruft! Wir überschreiten die Grenze nach Mosambik und fahren an die Küste. Unterwegs kommen wir durch subtropische Landschaft mit Mango-, Papaya- und Nußbäumen, buntgekleidete Händler sitzen am Weg. Ein Camp in der Gegend von Xai-Xai ist unsere südlichste Station am warmen Indischen Ozean. Nachmittags ist Zeit zum Erkunden des Gebietes und für einen ersten Sprung in die Wellen. FMA

4. und 5. Tag: Bucht von Barra Point
Weiter geht es nach Norden entlang der Küste, vorbei an den türkisblauen Lagunen von Quissico und Poelela, wo wir Fotostops einlegen. Unser Ziel ist die geschützte Bucht von Barra Point, deren lange weiße Strände zum Spazierengehen einladen. Die vorgelagerten Riffe bieten gute Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten. Genießen Sie ein gekühltes Getränk an der Strandbar. Jeweils FMA

6. Tag: Inhambane
Tausende von Kokospalmen säumen unseren Weg nach Inhambane, wo wir das koloniale Afrika kennenlernen: Inhambane ist die zweitälteste europäische Siedlung im südlichen Afrika. Wir besichtigen die historischen Gebäude - die 200 Jahre alte Kirche ist einen Besuch wert - und den lebhaften Markt und lassen uns von der afro-arabischen Stimmung einfangen.

Wir besteigen ein traditionelles arabisches Segelschiff, die Dhow, und setzen über die Bucht von Inhambane nach Maxixe über. Eine kurze Weiterreise bringt uns nach Morrungulo. FA

 

 

 

7. Tag: Morrungulo
Freizeit in Morrungulo am traumhaft schönen, endlosen palmengesäumten Strand zum Entspannen oder für Wassersport. Im klaren, warmen Indischen Ozean kann man hervorragend schnorcheln oder tauchen. Es werden auch Bootsfahrten zur Walbeobachtung angeboten (saisonal). Exkursionen auf eigene Kosten, vor Ort günstig zu buchen. FMA

8. Tag: Vilankulo
Unsere letzte Station am Indischen Ozean ist Vilankulo, ein kleines Fischerdorf, das gegenüber der Inselgruppe des Bazaruto-Archipels liegt. Nachmittags haben wir Zeit, das Dorf zu erkunden und den Blick auf die Inseln und das türkisblaue Meer zu genießen. Unser Camp ist direkt an der Küste und wird von der Meeresbrise gekühlt. FMA

9. Tag: Bazaruto-Archipel
Von Vilankulo aus unternehmen wir eine Bootstour nach Magaruque Island, einer der Inseln des Bazaruto-Archipels. Dort können wir in der ruhigen See schwimmen und schnorcheln oder die tropische Insel erkunden. Die Bazaruto-Inseln wurden 1971 zum Nationalpark erklärt, um das empfindliche Marine-Ökosystem zu schützen. Abends, zurück auf dem Festland, essen wir in einem Restaurant direkt an der Küste. FM
Anmerkung: Die Inselexkursion ist wetterabhängig. Schnorchelausrüstung kann gegen geringe Gebühr ausgeliehen werden.

10. Tag: Chicamba-See
Wir verlassen die Küste und fahren ins Hinterland von Mosambik zum Chicamba-See in malerischer bergiger Umgebung. Hier gibt es schöne Wanderwege und eine Krokodilfarm. Die Gegend strahlt Ruhe und Gelassenheit aus. Genießen Sie einen Sundowner am Pool. FA

11. Tag: Sambesi
Auf dem Weg nach Norden kommen wir an erstaunlichen Granitformationen vorbei. Unser heutiges Ziel ist Tete. Wir überqueren den Sambesi auf einer beeindruckenden Hängebrücke und zelten am anderen Ufer der Stadt direkt am Fluß. Das Camp wird von südafrikanischen Missionaren geleitet, und Sie haben Gelegenheit, mit ihnen und den dort arbeitenden Einheimischen und ihren Kindern in Kontakt zu kommen. FMA

12. Tag: Malawi
Vorbei an palmgrasgedeckten Rundhütten und unzähligen Baobabs (Affenbrotbäumen) fahren wir heute über die Grenze nach Malawi. Das kleine Land mit den offenen und freundlichen Menschen wird zu Recht "das warme Herz Afrikas" genannt. Am Nachmittag erreichen wir den weißen Sandstrand des Malawi-Sees, wo wir für zwei Nächte unser Camp aufschlagen. FMA

13. Tag: Malawi-See
Vormittags ist Gelegenheit, die nahen Straßenmärkte zu besuchen, wo fein gearbeitete Ebenholz-Schnitzereien (berühmt ist der Malawi-Stuhl) angeboten werden. Gern nehmen die Händler außer Geld auch gebrauchte Kleidung, Schuhe, Uhren etc. an. Der Rest des Tages steht am Malawi-See zur freien Verfügung. Es ist der südlichste See des Great Rift Valley, er bedeckt ein Drittel des Landes. David Livingstone nannte ihn "See der Sterne". Es gibt viele Wassersportmöglichkeiten (Tretboote, Kanus, Hobie-Cats etc. können stundenweise gemietet werden).

Wer mag, kann an einer Bootstour zu einer kleinen vorgelagerten Insel teilnehmen, bei der man auch gut schnorcheln kann. Der Malawi-See hat über 600 Fischarten, viele davon kommen nur hier vor. Beobachten Sie die kreisenden Seeadler und das Spiel von Licht und Wellen auf dem See, oder finden Sie Ihre kleine Privatbucht zwischen den Felsen Die heutigen Aktivitäten gehen auf eigene Kosten. FMA

14. Tag: South Luangwa Nationalpark
Weiterfahrt über Lilongwe, wo wir kurz Proviant einkaufen, nach Sambia und auf einer schlechten Schotterpiste zum South Luangwa Nationalpark. Die beschwerliche Anfahrt lohnt sich, denn es ist der schönste Wildpark in Sambia und er wird als einer der besten in ganz Afrika angesehen. Wir zelten am Luangwa-Fluß. Man sagt, es gebe dort mehr Flußpferde und Krokodile als in irgend einem anderen Fluß in Afrika. Den Abend verbringen wir am Campfeuer, umgeben von den Geräuschen der afrikanischen Nacht. FMA

15. und 16. Tag
Ein absoluter Höhepunkt dieser Safari sind die Pirschfahrten im offenen Allrad-Spezialfahrzeug im South Luangwa NP. Programm an beiden Tagen: ausgiebige Pirschfahrt bei Tagesanbruch, danach Rückkehr zum Brunch im Camp. Am späten Nachmittag weitere Pirschfahrt, die nach einem Sundowner in eine spannende Nachtpirsch mit Spotlicht übergeht. Der unverfälschte und wildreiche South Luangwa NP ist vor allem für seine Leoparden bekannt, die Sie mit etwas Glück auf der Nachtpirsch entdecken. Außerdem sind Elefanten, Büffel, Giraffen, Zebras und verschiedene Antilopen- und Vogelarten (es gibt über 400) zu beobachten. Jeweils B

17. Tag: Petauke
In südlicher Richtung geht es weiter in die Gegend von Petauke. Je nach Straßenverhältnissen kommen wir nur langsam voran und übernachten im "Zulu's Kraal", einem originellen Camp am Rande der Great East Road. FMA

18. Tag: Lusaka
Heute erreichen wir die Hauptstadt Sambias, Lusaka, wo es wieder gute Einkaufsmöglichkeiten gibt. Wir übernachten in einem Camp etwas außerhalb der Stadt. FMA

19. und 20. Tag: Victoria-Fälle
Die Victoria-Fälle rufen! Nach der Ankunft in Livingstone stehen Ihnen die folgenden anderthalb Tage zur freien Verfügung. Sie können die weltberühmten Victoria-Fälle besichtigen und an den vielfältigen Aktivitäten teilnehmen, die hier angeboten werden: das abenteuerliche Rafting auf dem gewaltigen Sambesi, Bungi-Springen von der 111 m hohen Brücke über die Fälle, Flüge über die Fälle im Helikopter, Microleicht- oder Ultraleichtflugzeug, Kanu-Touren und Sonnenuntergangs-Bootsfahrten auf dem Oberlauf des Sambesi, Mountainbike-Exkursionen, Elefantenreiten usw. (auf eigene Kosten). FM / F

21. Tag: Francistown
Wir überqueren die Grenze nach Botswana auf einer Fähre über den Sambesi. Unser heutiges Ziel ist Francistown im Osten des Landes. Wir übernachten in einem schön angelegten Camp südlich der Stadt. FM

22. Tag: Am späten Nachmittag erreichen wir wieder unseren Ausgangsort Johannesburg. F

Bitte beachten Sie: Diese Tour hat Expeditionscharakter. Der detaillierte Programmverlauf kann sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (Wetter, Straßenverhältnisse, Behörden, afrikanisches Zeitverständnis, unvorhergesehene Ereignisse) ändern. Flexibilität, Teamgeist und die Bereitschaft, Ihren Reiseleiter in schwierigen Situationen zu unterstützen, sind auf dieser Tour unabdingbar!

 

Flug und weitere Infos

Reiseart: Abenteuer-Camping-Safari
Gruppengröße: min. 1, max. 10 Teilnehmer
Anreise nach Johannesburg: Sie sollten einen Tag vor Reisebeginn in Johannesburg eintreffen. Eine geeignete Unterkunft buchen wir Ihnen gern, z.B. das Holiday Inn Express Eastgate, an dem am Morgen des 1. Reisetages die Safari beginnt.
Rückflug: am 22. Reisetag abends ab Johannesburg, sofern der Flug nach 20 Uhr startet, ansonsten einen Tag später nach einer weiteren Hotelübernachtung.

 

Reisedaten und Preise

Vor Ort zu bezahlende Extras:US $250. Darüber hinaus keine extra Gebühren vor Ort, keine optionalen Extras und keine Essenskasse Alle Abfahrten ab vier Personen garantiert.
* = Reiseleiter spricht deutsch und englisch.

Unsere Reisepreise enthalten: Rundreise in Allrad-Landrovern o.ä., alle Besichtigungen und Ausflüge wie beschrieben, alle Eintrittsgelder, Parkgebühren, Unterkünfte und Mahlzeiten lt. Programm (F - Frühstück, B - Brunch, M - Mittagessen, A - Abendessen), die Leitung durch erfahrene englischsprachige Safari-Guides, deutschsprachige Begleitperson bei einigen Abfahrten, Camping- und Kochausrüstung, Insolvenzversicherung.

Nicht enthalten sind: Flüge, Flughafensteuern und Flughafentransfers, Visa, die im Programm nicht erwähnten Mahlzeiten, Kaltgetränke und alkoholische Getränke, als "auf eigene Kosten" gekennzeichnete Aktivitäten, Trinkgelder und persönliche Ausgaben.

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